Steuer Elektronisch

Elektronische Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmen und der Finanzverwaltung

1. Allgemeines

Die Regelungen in der Abgabenordnung und der StDAV eröffnen die Möglichkeit einer umfassenden elektronischen Kommunikation zwischen Bürgern, Unternehmern und Finanzverwaltungen.

2. Schnittstellen

2.1 Schnittstellen der von den Finanzverwaltungen der Länder eröffneten Zugänge

2.1.1 Von den Finanzverwaltungen der Länder eröffnete Zugänge

Zugang zu den Schnittstellen und Informationen der unterstützten Steuerarten erhalten Sie auf den ELSTER-Webseiten für Entwickler.
ELSTER für Entwickler

2.1.2 Verfahren zur elektronischen Übermittlung von Jahresabschlüssen nach § 5b EStG an die Finanzverwaltung (E-Bilanz)

Mit § 5b EStG wurde eine Regelung zur modernen und unbürokratischen elektronischen Übermittlung des Inhalts von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen geschaffen. Die Regelung galt ursprünglich für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2010 beginnen. Der Anwendungszeitpunkt wurde um ein Jahr verschoben. § 5b EStG gilt für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2011 beginnen.
Für das erste Wirtschaftsjahr, das nach dem 31. Dezember 2011 beginnt, wird es jedoch von der Finanzverwaltung nicht beanstandet, wenn die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung für dieses Jahr noch nicht nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz übermittelt werden.

Taxonomien vom 01.04.2016 (Taxonomie 6.0)

Mit BMF-Schreiben vom 24.05.2016 wurde eine überarbeitete Version der Taxonomien, die Taxonomie-Version 6.0, veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich für die Übermittlung von Jahresabschlüssen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, zu verwenden. Es ist jedoch möglich, diese Taxonomien auch für das Wirtschaftsjahr 2016 oder 2016/2017 zu verwenden. Die Übermittlungsmöglichkeit mit dieser Taxonomie-Version wird für Testfälle voraussichtlich ab November 2016 und für Echtfälle ab Mai 2017 gegeben sein.

Excelvisualisierungen

  • GCD-Modul (Stammdaten)
  • Kerntaxonomie einschließlich MicroBilG-Sicht
  • Ergänzungstaxonomie für verschiedene verordnungsgebundene Branchen einschließlich MicroBilG-Sicht (Wohnungswirtschaft (JAbschlWUV), Land- und Forstwirschaft (BMEL-Musterabschluss), Krankenhäuser (KHBV), Pflegedienstleister (PBV), Verkehrsunternehmen (JAbschlVUV) und den kommunalen Eigenbetrieb (EBV oder ähnlichem))
  • Taxonomie für Kreditinstitute (für alle Unternehmen, die nach RechKredV bilanzieren)
    Taxonomie für Kreditinstitute für Filterungszwecke enthält Eintragungen in den Spalten, in denen die für bestimmte Institutsarten zulässigen bzw. nicht zulässigen Positionen gekennzeichnet sind ("kindOf")
  • Taxonomie für Zahlungsinstitute (für alle Unternehmen, die nach der RechZahlV bilanzieren)
  • Taxonomie für Versicherungsunternehmen (für alle Unternehmen die nach RechVersV beziehungsweise RechPensV bilanzieren - hierunter fallen auch Pensionskassen)
  • Preview für eine evtl. künftig zur Verfügung stehende Sicht mit Versionierungsinformationen

Hinweis:
Die Excel basierenden Visualisierungen stellen lediglich ein Werkzeug zur fachlichen Arbeit an den Taxonomien dar und beanspruchen keine Verbindlichkeit im Hinblick auf den amtlich vorgeschriebenen Datensatz. Diese ergibt sich allein aus den XBRL-Paketen.

Taxonomien als XBRL-Dateien

  • Download der Taxonomien im XBRL-Format

Änderungsnachweis und Vergleichsdokumente zum Taxonomie-Update 2016 (Taxonomie 5.4/6.0)

Taxonomien vom 03.04.2015 (Taxonomie 5.4)

Mit BMF-Schreiben vom 25.06.2015 wurde eine überarbeitete Version der Taxonomien, die Taxonomie-Version 5.4, veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich für die Übermittlung von Jahresabschlüssen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen, zu verwenden. Es ist jedoch möglich, diese Taxonomien auch für das Wirtschaftsjahr 2015 oder 2015/2016 zu verwenden. Die Übermittlungsmöglichkeit mit dieser Taxonomie-Version wird für Testfälle voraussichtlich ab November 2015 und für Echtfälle ab Mai 2016 gegeben sein.

Excelvisualisierungen

  • GCD-Modul (Stammdaten)
  • Kerntaxonomie einschließlich MicroBilG-Sicht
  • Ergänzungstaxonomie für verschiedene verordnungsgebundene Branchen einschließlich MicroBilG-Sicht (Wohnungswirtschaft (JAbschlWUV), Land- und Forstwirschaft (BMELV-Musterabschluss), Krankenhäuser (KHBV), Pflegedienstleister (PBV), Verkehrsunternehmen (JAbschlVUV) und den kommunalen Eigenbetrieb (EBV oder ähnlichem))
  • Taxonomie für Kreditinstitute (für alle Unternehmen, die nach RechKredV bilanzieren)
    Taxonomie für Kreditinstitute für Filterungszwecke enthält Eintragungen in den Spalten, in denen die für bestimmte Institutsarten zulässigen bzw. nicht zulässigen Positionen gekennzeichnet sind ("kindOf")
  • Taxonomie für Zahlungsinstitute (für alle Unternehmen, die nach der RechZahlV bilanzieren)
  • Taxonomie für Versicherungsunternehmen (für alle Unternehmen die nach RechVersV beziehungsweise RechPensV bilanzieren - hierunter fallen auch Pensionskassen)
  • Preview für künftig zur Verfügung stehende Tabellenbereiche für die Anbauverzeichnisse im Bereich der Land- und Forstwirtschaft

Hinweis:
Die Excel basierenden Visualisierungen stellen lediglich ein Werkzeug zur fachlichen Arbeit an den Taxonomien dar und beanspruchen keine Verbindlichkeit im Hinblick auf den amtlich vorgeschriebenen Datensatz. Diese ergibt sich allein aus den XBRL-Paketen.

Taxonomien als XBRL-Dateien

  • Download der Taxonomien im XBRL-Format

Änderungsnachweis und Vergleichsdokumente zum Taxonomie-Update 2015 (Taxonomie 5.3/5.4)

Taxonomien vom 02.04.2014 (Taxonomie 5.3)

Mit BMF-Schreiben vom 13.06.2014 wurde die Taxonomie-Version 5.3 veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich für Wirtschaftsjahre zu verwenden, die nach dem 31.12.2014 beginnen. Es ist jedoch möglich, diese Taxonomien auch für das Wirtschaftsjahr 2014 oder 2014/2015 zu verwenden. Mit der Taxonomie 5.3 ist es nun möglich, E-Bilanzen für Körperschaften mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb oder Betriebe gewerblicher Art von juristischen Personen des öffentlichen Rechts zu übermitteln. Die Übermittlungsmöglichkeit mit dieser Taxonomie-Version ist für Testfälle seit November 2014 und für Echtfälle seit 28.05.2015 gegeben.

Excelvisualisierungen

  • GCD-Modul (Stammdaten)
  • Kerntaxonomie einschließlich MicroBilG-Sicht
  • Ergänzungstaxonomie für verschiedene verordnungsgebundene Branchen einschließlich MicroBilG-Sicht (Wohnungswirtschaft (JAbschlWUV), Land- und Forstwirschaft (BMELV-Musterabschluss), Krankenhäuser (KHBV), Pflegedienstleister (PBV), Verkehrsunternehmen (JAbschlVUV) und den kommunalen Eigenbetrieb (EBV oder ähnlichem))
  • Taxonomie für Kreditinstitute (für alle Unternehmen, die nach RechKredV bilanzieren)
    Taxonomie für Kreditinstitute für Filterungszwecke enthält Eintragungen in den Spalten, in denen die für bestimmte Institutsarten zulässigen bzw. nicht zulässigen Positionen gekennzeichnet sind ("kindOf")
  • Taxonomie für Zahlungsinstitute (für alle Unternehmen, die nach der RechZahlV bilanzieren)
  • Taxonomie für Versicherungsunternehmen (für alle Unternehmen die nach RechVersV beziehungsweise RechPensV bilanzieren - hierunter fallen auch Pensionskassen)
  • Preview für künftig zur Verfügung stehende Tabellenbereiche für die Anbauverzeichnisse im Bereich der Land- und Forstwirtschaft

Hinweis:
Die Excel basierenden Visualisierungen stellen lediglich ein Werkzeug zur fachlichen Arbeit an den Taxonomien dar und beanspruchen keine Verbindlichkeit im Hinblick auf den amtlich vorgeschriebenen Datensatz. Diese ergibt sich allein aus den XBRL-Paketen.

Taxonomien als XBRL-Dateien

  • Download der Taxonomien im XBRL-Format

Änderungsnachweis und Vergleichsdokumente zum Taxonomie-Update 2014 (Taxonomie 5.2/5.3)

Taxonomien vom 30.04.2013 (Taxonomie 5.2)

Mit BMF-Schreiben vom 27.06.2013 wurde eine überarbeitete Version der Taxonomien, die Taxonomie-Version 5.2, veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich für die Übermittlung von Jahresabschlüssen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2013 beginnen, zu verwenden. Sie können auch für das Vorjahr verwendet werden. Die Übermittlungsmöglichkeit mit dieser Taxonomie-Version ist für Echtfälle ab 16.05.2014 gegeben.

Excelvisualisierungen

  • GCD-Modul (Stammdaten)
  • Kerntaxonomie einschließlich MicroBilG-Sicht
  • Ergänzungstaxonomie für verschiedene verordnungsgebundene Branchen einschließlich MicroBilG-Sicht (Wohnungswirtschaft (JAbschlWUV), Land- und Forstwirschaft (BMELV-Musterabschluss), Krankenhäuser (KHBV), Pflegedienstleister (PBV), Verkehrsunternehmen (JAbschlVUV) und den kommunalen Eigenbetrieb (EBV oder ähnlichem))
  • Taxonomie für Kreditinstitute (für alle Unternehmen, die nach RechKredV bilanzieren)
  • Taxonomie für Zahlungsinstitute (für alle Unternehmen, die nach der RechZahlV bilanzieren)
  • Taxonomie für Versicherungsunternehmen (für alle Unternehmen die nach RechVersV beziehungsweise RechPensV bilanzieren - hierunter fallen auch Pensionskassen)
  • Preview für künftig zur Verfügung stehende Tabellenbereiche für Kapitalkontenentwicklung und Bilanzen/GuV für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe von steuerbefreiten Körperschaften und Betriebe gewerblicher Art

Hinweis:
Die Excel basierten Visualisierungen stellen lediglich ein Werkzeug zur fachlichen Arbeit an den Taxonomien dar und beanspruchen keine Verbindlichkeit im Hinblick auf den amtlich vorgeschriebenen Datensatz. Diese ergibt sich allein aus den XBRL-Paketen.

Taxonomien als XBRL-Dateien

  • Download der Taxonomien im XBRL-Format

Änderungsnachweis und Vergleichsdokumente zum Taxonomie-Update 2013 (Taxonomie 5.1/5.2)

Taxonomien vom 01.06.2012 (Taxonomie 5.1)

Mit BMF-Schreiben vom 05.06.2012 wurde eine überarbeitete Version der Taxonomien, die Taxonomie-Version 5.1, veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich für die Übermittlung von Jahresabschlüssen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2012 beginnen, zu verwenden.

Excelvisualisierungen

Taxonomien als XBRL-Dateien

  • Download der Taxonomien im XBRL-Format

Änderungsnachweis und Vergleichsdokumente zum Taxonomie-Update 2012 (Taxonomie 5.0/5.1)

  • Download des Änderungsnachweises und Vergleichsdokumente
Taxonomien vom 14.09.2011 (Taxonomie 5.0)

Mit BMF-Schreiben vom 28.09.2011 wurde die Taxonomie-Version 5.0 verbindlich veröffentlicht. Mit dieser Taxonomie können Datensätze für Wirtschaftsjahre die nach dem 31.12.2011 beginnen, an das Finanzamt übermittelt werden.

Excelvisualisierungen

Taxonomien als XBRL-Dateien

  • Download der Taxonomien im XBRL-Format
Pilotierungstaxonomie
Webbasierte Visualisierung aller bisher veröffentlichten Taxonomien

Weitere Informationen

  • Schreiben des BMF zur Veröffentlichung der Taxonomien
  • Übersicht über die Verwendung der Taxonomie-Versionen für die Übermittlung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
  • FAQ
  • Übersicht bekannter Fehler
  • Technische Leitfäden zur E-Bilanz
    Für jede Taxonomie-Version wird ein eigener Technischer Leitfaden erstellt. Der Technische Leitfaden enthält sowohl technische Hinweise zur Anwendung der HGB-Taxonomie als auch grundlegende fachliche Vorgaben zur Plausibilisierung der zu übermittelnden E-Bilanz-Daten. Nur wenn alle Prüfungen erfolgreich durchlaufen werden, kann ein E-Bilanz-Datensatz an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Der Technische Leitfaden richtet sich daher in erster Linie an Programmierer und Softwarehersteller, welche E-Bilanz-Produkte anbieten und sich mit der Übermittlung von E-Bilanzen beschäftigen. Er kann aber auch dem Bilanzierenden zum besseren Verständnis der Regeln und Prüfungen dienen.
  • Schreiben des BMF vom 19. Januar 2010 zum Übermittlungsformat
  • Schreiben des BMF vom 16. Dezember 2010 zum amtlich vorgeschriebene Datensatz – die XBRL-Taxonomie
  • Seiten des Verein XBRL Deutschland e. V.
  • Anbieterübersicht der Software-Produkte, die E-Bilanz unterstützen
  • Im Bereich für Entwickler auf www.elster.de können Softwarehersteller Fragen in einem von der Fachseite moderiertem Forum einstellen (Rubrik: Fachliche Fragen zur elektronischen Bilanz).
  • Kontakt zu den E-Bilanz Ansprechpartnern der Länder

2.1.3 Mitteilungen an das KONSENS-Mitteilungsverfahren (KMV)

2.1.3.1 Allgemeine Dokumente zum KONSENS-Mitteilungsverfahren

Das KONSENS-Mitteilungsverfahren (KMV) des Vorhabens KONSENS hat zum Ziel, papiergebundene Mitteilungen durch ein maschinelles Verfahren abzulösen beziehungsweise neue Mitteilungen direkt auf elektronischem Weg zu erhalten. KMV setzt auf einem bestehenden Kommunikationsumfeld auf und nutzt die zur Verfügung stehenden Leistungen im Verfahren ELSTER (ELSTER für Entwickler). Das KMV umfasst nur Mitteilungen, die auf elektronischem Wege übermittelt werden.

Das Verfahren für die Übermittlung von Mitteilungen von externen Datenlieferanten ist in dem Dokument SST_KMV_Verfahrensablauf_Extern_2_0.pdf beschrieben. Bei KMV handelt es sich um ein asynchrones (offline-) Verfahren. Das heißt, die übermittelten Daten werden auf Grund ihres Volumens nicht direkt online überprüft, sondern sie werden in einem ersten Schritt zunächst nur entgegengenommen. In einem zweiten Schritt muss der Datenlieferant das über ElsterDatenabholung bereitgestellte Verarbeitungsprotokoll für die übermittelten Daten abholen und prüfen. In der Regel steht das Protokoll am Tag nach der Datenlieferung zur Verfügung, in Spitzenzeiten kann es bis zu 3 Tage bis zur Bereitstellung dauern. Sowohl für die Datenlieferung als auch für die Protokollabholung ist das ERiC-Entwicklerhandbuch (ERiC-EHB) zu nutzen (ELSTER für Entwickler).

In dem Dokument SST_KMV_Datenschnittstelle_Protokoll_5.pdf ist das Protokoll in der Version 5 beschrieben. In dem Dokument SST_KMV_Datenschnittstelle_Protokoll_6.pdf ist das Protokoll in der Version 6 beschrieben (Unterstützung ELSTER Transferheader Version 11). Die Schemadateien für das Protokoll sind in den ZIP-Dateien Protokoll_V5_Schema.zip, Protokoll_V6_Schema.zip enthalten. Hinweis: Die Gültigkeit der ELSTER-Schnittstellen z.B. im Hinblick auf Transferheader Versionen ergibt sich durch die Vorgaben von ELSTER (ELSTER für Entwickler).

In dem Dokument SST_KMV_Kontrollmitteilung_Version_X ist der grundsätzliche Aufbau einer KONSENS-Mitteilung beschrieben. Eine KONSENS-Mitteilung besteht aus Basisinformationen, zum Beispiel dem Verfasser der KONSENS-Mitteilung, dem Meldejahr und dem betroffenen Steuerfall, und aus Detaildaten. Abhängig von der Mitteilungsart stehen hier die Versionen SST_KMV_Kontrollmitteilung_Version_3.pdf bzw. SST_KMV_Kontrollmitteilung_Version_4.pdf zur Verfügung. Welche Version zu verwenden ist, ergibt sich aus den Dokument zur KONSENS-Mitteilung (SST_KMV_XXX_Version_X Kapitel 2 Einleitung) In den Detaildaten sind spezifische Informationen zu den unterschiedlichen KONSENS-Mitteilungsarten definiert. Das Korrektur- und Stornierungsverfahren für KONSENS-Mitteilungen ist ebenfalls in diesem Dokument beschrieben.

In dem Dokument SST_KMV_Basisdaten_Version_X.pdf sind die Basisdefinitionen einer KONSENS-Mitteilung beschrieben. Die Elemente der Basisdefinitionen werden in der KONSENS-Mitteilung und auch in den Detaildaten verwendet. Durch die Basisdefinitionen wird zum Beispiel die Definition einer Adresse für alle Bereiche einheitlich vorgegeben. Abhängig von der Mitteilungsart stehen hier die Versionen SST_KMV_Basisdaten_Version_3.pdf bzw. SST_KMV_Basisdaten_Version_4.pdf zur Verfügung. Welche Version zu verwenden ist, ergibt sich aus den Dokument zur KONSENS-Mitteilung (SST_KMV_XXX_Version_X. pdf Kapitel 2 Einleitung)

Die verwendeten Schemadateien sind in der Dokumentation zu den KONSENS-Mitteilungsarten enthalten.

2.1.3.2 Mitteilung über unentgeltliche Depotübertragungen nach § 43 Absatz 1 Satz 5 und 6 EStG

In dem Dokument SST_KMV_DEP_Detail_Version_3.pdf sind die die Detaildaten der Mitteilung über unentgeltliche Depotübertragungen nach § 43 Absatz 1 Satz 5 und 6 EStG (Abkürzung DEP für diese Mitteilungsart) beschrieben.

Die gesamte Mitteilung über unentgeltliche Depotübertragungen nach § 43 Absatz 1 Satz 5 und 6 EStG ist in dem Dokument SST_KMV_KM4_DEP_Version_3.pdf beschrieben. Hier sind die fachlichen Festlegungen zum Inhalt der Mitteilung definiert. Durch die fachlichen Festlegungen werden die innerhalb der Basisdefinitionen zu verwendenden Anweisungsmöglichkeiten für diese Mitteilungsart spezifiziert.

Die Schemadateien stehen in der ZIP-Datei DEP_000003_Schema.zip zum Download zur Verfügung.

Die Schnittstelle DEP_000002 wird weiterhin unterstütz (SST_KMV_DEP_Detail_Version_2.pdf, SST_KMV_DEP_Version_2.pdf, DEP_000002_Schema.zip)

Die Verwendung der KM Version 4 mit DEP Detailversion 3 bietet aber unter anderem folgende Vorteile:

  • Anweisung eines Blocknamen, wenn lt. Melderecht nur ein Nachname oder nur ein Vorname existiert.
  • Anweisung einer Ausländischen Adresse ohne Postleitzahl, wenn es im betroffenen Land keine Postleitzahlen gibt.
  • Anweisung negativer Anschaffungskosten für ein Wirtschaftsgut.

2.1.3.3 Mitteilung über die Abstandnahme vom Kapitalertragsteuerabzug nach § 43 Absatz 2 Satz 7 EStG

In dem Dokument SST_KMV_FKB_Detail_Version_2.pdf sind die die Detaildaten der Mitteilung über die Abstandnahme vom Kapitalertragsteuerabzug nach § 43 Abs. 2 Satz 7 EStG (Abkürzung FKB für diese Mitteilungsart) beschrieben.

Die gesamte Mitteilung über die Abstandnahme vom Kapitalertragsteuerabzug nach § 43 Absatz 2 Satz 7 EStG ist in dem Dokument SST_KMV_FKB_Version_2.pdf beschrieben. Hier sind die fachlichen Festlegungen zum Inhalt der Mitteilung definiert. Durch die fachlichen Festlegungen werden die innerhalb der Basisdefinitionen zu verwendeten Anweisungsmöglichkeiten für diese Mitteilungsart spezifiziert.

Die gesamte Schema-Dokumentation zu dieser Mitteilungsart steht als HTML Doku in der ZIP-Datei HTML_FKB_000002.zip zur Verfügung.
Die Schemadateien stehen in der ZIP-Datei FKB_000002_Schema.zip zum Download zur Verfügung.

2.1.3.4 Elektronische Vermögensbildungsbescheinigung nach § 15 Abs. 1 des 5.VermBG

Das Verfahren der elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung ist erstmals anzuwenden für Vermögenswirksame Leistungen, die nach dem 31.12.2016 angelegt werden (vergl. BMF-Schreiben vom 16.12.2016)

In dem Dokument SST_KMV_VWL_Detail_Version_1.pdf sind die Detaildaten der elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung nach § 15 Abs. 1 des 5.VermBG (Abkürzung VWL für diese Mitteilungsart) beschrieben.

Die gesamte elektronische Vermögensbildungsbescheinigung nach § 15 Abs. 1 des 5.VermBG ist in dem Dokument SST_KMV_VWL_Version_1.pdf beschrieben. Hier sind die fachlichen Festlegungen zum Inhalt der Mitteilung definiert. Durch die fachlichen Festlegungen werden die innerhalb der Basisdefinitionen zu verwendeten Anweisungsmöglichkeiten für diese Mitteilungsart spezifiziert.

Die Schemadateien stehen in der VWL_000001_Schema.zip zum Download zur Verfügung.

2.1.3.5 Übersicht der in Planung befindlichen Mitteilungsarten

Die in den nachfolgenden Kapiteln beschriebenen Mitteilungsarten sind in Planung. Die Schnittstellen sind teilweise abgestimmt, die Leistungen zur Übermittlung der Mitteilungen stehen produktiv noch nicht zur Verfügung.

2.1.3.5.1 Zuwendungsbestätigungen nach § 10b EStG

In dem Dokument SST_KMV_ZUW_Detail_Version_5.pdf sind die Detaildaten über Zuwendungsbestätigungen nach § 10b EStG (Abkürzung ZUW für diese Mitteilungsart) beschrieben.

Der gesamte Aufbau einer Zuwendungsbestätigung nach § 10b EStG ist in dem Dokument SST_KMV_ZUW_Version_5.pdf beschrieben. Hier sind die fachlichen Festlegungen zum Inhalt der Zuwendungsbestätigung definiert. Durch die fachlichen Festlegungen werden die innerhalb der Basisdefinitionen zu verwendeten Anweisungsmöglichkeiten für diese Mitteilungsart spezifiziert.

Die Schemadateien stehen in der ZIP-Datei ZUW_000005_Schema.zip zum Download zur Verfügung.

2.2 Schnittstellen der von der Bundesfinanzverwaltung eröffneten Zugänge

2.2.1 Verfahren zur elektronischen Übermittlung von Sammelanträgen nach §45b EStG an das BZSt (SAMA/ELMA5)

Für die elektronische Übertragung von Sammelanträgen nach § 45b EStG (SAMA) an das BZSt steht seit Januar 2007 die ELMA5-Schnittstelle bereit. Download der Schnittstellenbeschreibung

2.2.2 Verfahren zur elektronischen Datenübermittlung mit ELSTER-Zertifikaten an das BZSt (ELMA5-ZIVIT)

Mit ELMA5 können Daten zwischen beliebigen Endstellen und dem BZSt schnell und kostengünstig übertragen werden.
Download der Schnittstellenbeschreibung